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Über Toms Arbeit

 

Ich praktiziere als Heilpraktiker Psychotherapie während meinen Sitzungen mit der SKAN-Körperarbeit, die auf die Auflösung emotionaler/energetischer Blockaden im Körper spezialisiert ist. 

Diese Blockaden werden allgemein als gehaltene, negative, und nicht aufgelöste Emotionen verstanden und umgangssprachlich bereits erstaunlich gut im Körper verortet ( Beispiele wie "Wut im Bauch"/"Kloss im Hals"/"Gebrochenes Herz"etc). Das dies reale physische Verortungen von Emotionen im Körper sind und unser Psychisches Selbsterleben sich nicht isoliert nur im Kopf abspielt, wird in den letzten Jahrzehnten von den naturwissenschaftlichen, neuropsychologischen Wissenschaften ebenfalls "entdeckt" und immer detaillierter erforscht.

 

Die Skan Körperarbeit wurzelt auf der bereits in den frühen 1930er Jahren entwickelten Vegetotherapie des Psychoanalytikers Wilhelm Reich  

 

SKAN Einzelarbeit

Mein Anliegen in der Skan Körpertherapie ist es, Dich beim (Wieder-)gewahr-werden deiner Lebendigkeit in all ihren Expressionen auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene zu unterstützen und Dich in Deinem Ausdruck dieser zu bezeugen.

Was soll das konkret heissen ?

Die Ausgangslage/unser biografisches Erbe:

Quasi Jede/Jeder macht schon in der Kindheit schmerzhafte Trennungs-Erfahrungen:

Das innere Erleben, welches bei Kindern sehr lebendig ist und noch unzensiert in Beziehung zu einem geliebten, erwachsenen Menschen zum Ausdruck kommt, findet in einer Situation, oder sogar wiederholte Male und dauerhaft, kein akzeptierendes Gegenüber, d.h. zum Beispiel wiederholte abweisende oder stark bewertende Reaktionen der erwachsenen Bezugsperson/- en (diese können von den Bezugspersonen aus ihrem Erleben heraus durchaus als gutgemeint oder z.B. erzieherisch notwendig empfunden werden) oder ein Desinteresse/Unaufmerksamkeit;

wie auch immer, im Empfinden des Kindes findet eine Irritation statt:

Einerseits ein starkes inneres Erleben, was nach Ausdruck und von der geliebten Person damit gesehen werden strebt,

andererseits die gefühlte Ablehnung/Gleichgültigkeit im Aussen genau dessen -

das Kind lernt, Impulse zurückzuhalten oder Strategien zu entwickeln, diese auf Umwegen an den Mann/die Frau, meist den Vater/der Mutter, zu bringen -

sobald das oben Beschriebene aber bei emotionalen Belastungen oder in Gefühlsnotlagen des Kindes passiert, bleibt das Kind in dieser Situation alleine,

d.h. es unterdrückt sein spontanes, natürliches Bedürfnis nach Ausdruck und Mitteilung,

es erfährt eine schmerzhafte Trennung; der Ausdruck unterbleibt oder wird an die Bedingungen der Erwachsenen angepasst, d.h. die Not verbleibt im Kind, und ganz konkret im Körper !

In dieser Situation muß das Kind sich schützen, um die existentiell bedrohlichen Gefühle (z.B. Verlassenheit oder Nicht Gewollt sein) nicht fühlen zu müssen - dies kann es nur auf der vegetativen Ebene (denn es befindet sich ja in unauflösbarer Abhängigkeit mit den Erwachsenen), und das heißt auf der unbewußten Ebene:

es werden, um unangenehme, höchst bedrohliche Emotionen nicht mehr spüren zu müssen, feste muskuläre "Blocker" eingebaut, die sogenannte "Panzerungen" entstehen.

Diese können chronifizieren und verändern die natürlichen, freien Haltungen und Bewegungen der Heranwachsenden hin zu limitierten.

Da dies unbewußt passiert, entwickelt sich daraus die veränderte individuelle Sicht:

Wir identifizieren uns damit (d.h. körperliche und/oder geistige Haltungen), unsere Charakterstruktur wird geprägt. 

Im Erwachsenenalter nun vermissen wir möglicherweise unsere Lebendigkeit; irgendetwas ist fahl geworden - uns passieren in unterschiedlichen Beziehungen zu anderen Menschen immer wieder gleiche oder ähnliche Dinge; wir leben und agieren in unseren festen Verhaltensmustern, die uns nicht glücklich machen.

Oder wir vermeiden Kontakte, ziehen uns immer mehr zurück; fühlen uns zwar alleine, aber sicher - wenn auch hilf- , Mut- und Ratlos, daran noch etwas zu ändern.

Was nun ?

Der Ansatz von SKAN

Skan bietet effektive Möglichkeiten, zurück zu Körper-wahr-nehmungen und dort verorteten Emotionen zu gelangen und damit in Ausdruck und in Beziehung zu kommen,

d.h. gefühlte Isolierung oder starre Verhaltensmuster zu überwinden lernen.

Wie macht SKAN das ? 

Wichtig ist ein geschützter und vertrauensvoller Raum - noch vor jeder Intervention steht die Beziehung an erster Stelle bei Skan, Diese stellt die Grundlage der Arbeit da - denn alles, was sich in dem Prozeß offenbaren mag, soll sich ja ausdrücken dürfen bzw. selbstverständlich ausdrücken können.

Inhaltlich wird in auf zweierlei Weise gearbeitet:

Erstens in der vertikalen Richtung vom Kopf her durch den Körper bis zum Becken -

es werden verschiedene, vertikal über-/untereinander angeordnete energetische Blockadeschichten erfühl- und wahr-nehmbar gemacht, die im weiteren Prozeß wieder durchläßiger und flexibler bis hin zur kompletten Auflösung werden können.

Dies passiert durch Atemarbeit, diverse Berührungen und Angebote für verbale und körperliche Ausdrücke.

Zweitens wird von der energetischen Peripherie zum Kern hin gearbeitet, d.h. von dem sozial angepassten In-der-Welt-sein durch eine mittlere Schicht (die gesellschaftlich stark negative Emotionen beinhaltet) hin zu dem gesunden Persönlichkeitskern.

Das Selbsterleben des Patienten im Hier und Jetzt der einzelnen Sitzung ist das, was ausgedrückt werden soll. Es steht an erster Stelle und weist  jeden weiteren Weg.

Auch negativ bewertete Gefühle wie Wut, Trauer, Zorn, usw. sind willkommen, wenn sie im unmittelbaren Geschehen auftauchen - auch sie wollen gesehen und bezeugt werden ! 

Also eine Einladung an Dich, diesen Raum mit allem, was gerade wirklich ist, wirklich (wieder) zu Deinem zu machen.

 So können neue Erfahrungen mit diesen Wahrnehmungen, im wörtlichen Sinne 

S e n s a t i o n e n, in körperlichen Haltungen und Bewegungen gemacht und - integriert - werden.

Die Sehnsucht nach Authentizität, Verbundenheit und vielgestaltigen Ausdrucksmöglichkeiten soll hier der Kompass und Navigator sein;

andersherum ausgedrückt können mit der Skankörperarbeit schmerzhafte Trennungs-, Alleingelassensein- oder Ablehnungserfahrungen artikuliert & aufgearbeitet werden.

Durch diese Verbindung von Ausdrücken-des-unmittelbaren-Erlebens und des gleichzeitig-in-Kontakt-seins, (d.h. damit nicht alleine sein!) kann altes Trauma überwunden werden. 

Denn biografische Themen, die in verschiedenen Strukturen des Körper (insbesondere Muskeln & Faszien, aber auch sowieso ganzheitlich zellulär) gespeichert sind, kommen in Beziehung, dabei auftauchende Emotionen bekommen in der Therapiesitzung einen/eine Adressaten/in, der/die in der Vergangenheit möglicherweise nicht zur Verfügung stand, gerade bei Themen wie große Ängste, Wut, Trauer, Scham, Schuld ...

  

Über den Ausdruck von Emotionen in der Gegenwart kann sich Altes und Fest - bzw. lange Zurückgehaltenes lösen und Platz für Neues machen:                                                              Dich lebendiger als zuvor zu spüren und dies als natürlichen Zustand wieder- und an-zuerkennen.

Diese Verbindung zum eigenen lebendigen Kern wird durch die Skan Körpertherapie trainiert, so daß sich diese auch im All-tag zu einer festen Orientierung und Antriebskraft entwickeln kann.

Skan Gruppenarbeit 

In den offenen Gruppen arbeite ich mit Tanz- , Bewegung- und Theaterelementen sowie Atemsessions.

Es entstehen Räume oder auch F e l d e r , um  in Beziehung, eigenen, tiefen Lebensthemen gewahr zu werden und im Spiel, in der Bewegung, in der Begegnung damit sichtbar zu werden und damit neue Wege zu gehen.

Lebendigkeit drückt sich auf tausenderlei Arten und Weisen aus -

jenseits fester Bewertungen von gut oder schlecht.

In sie zurückzukehren bringt augenblicklich energetische Veränderungen mit sich,

die Selbst-Wahrnehmung verändert sich...

und damit auch die Beziehung zur Welt und die Verortung in ihr.

 

„Eins steht fest und bedarf keiner Behauptung, nämlich daß die Bewußtseinsvorgänge, die wir in uns selbst gewahr werden und die wir erleben, mit außerhalb sich abspielenden Prozessen in Beziehung stehen.“       
Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Leipzig 1854–1961

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